Claire Désenfant - age consult



Neue Pflegebedürfigkeitsrichtlinien: Darf man wirk­lich dar­auf hof­fen?

Die Bundesregierung scheint die neu­en Pflegebedürftigkeitsrichtlinien tat­säch­lich auf den Weg brin­gen zu wol­len. Sie will weg von der Zeitvorgabe, hin zu einer Bedürfnis ori­en­tier­ten Sichtweise, die den Mensch mit Pflegebedarf in den Fokus stellt. Und es ist gut so!
Eine Betrachtung der Pflegezeiten gem. Pflegebegutachtungsrichtlinien lohnt sich den­noch. Diese Zeiten dür­fen nicht als Grundlage für die Personalbemessung von sta­tio­nä­ren Pflegeeinrichtungen die­nen, so die gesetz­li­chen Pflegekassen. Warum denn? Weil deren Basis eine Laienpflege ist? Eine Laienpflege, die weder Behandlungspflegerische Leistungen über­nimmt, noch Dokumentations- und Organisationspflichten erfül­len muss? Eine Laienpflege, bei wel­cher der zu pfle­gen­de Mensch kaum schnel­ler essen wird als bei einer pro­fes­sio­nel­len Pflege, um nur ein Beispiel zu nen­nen. Wir mei­nen aber, dass ein Vergleich sich lohnt, wie er aus der fol­gen­den Graphik zu ent­neh­men ist.Vollzeitstellen eines durchschnittlichen Wohnbereiches 2014_01

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