Claire Désenfant - age consult



Kampf um den Altenpflegeberuf geht wei­ter- Brief an die Ministerinnen Schwesig und Nahles

Pflegekräfte, Heimleiter, Pflegewissenschaftler und zahl­rei­che ande­re Menschen aus der gan­zen Bundesrepublik appel­lie­ren unter dem Motto “Altenpflegeausbildung muss blei­ben!” an die poli­tisch Verantwortlichen, den Altenpflegeberuf auch wei­ter­hin als eigen­stän­di­ge Profession zu erhal­ten.

Angesichts unse­rer demo­gra­fi­schen Entwicklung ist es unver­ant­wort­lich, mit der Ausbildung der drin­gend benö­tig­ten Fachkräfte zu expe­ri­men­tie­ren!”, heißt es wört­lich in einer an die Bundesministerinnen Manuela Schwesig (Senioren und Frauen, SPD), Johanna Wanka (Bildung und Forschung, CDU) und Andrea Nahles (Arbeit und Soziales, SPD) gerich­te­ten Online-Petition, die Interessierte auf der Internetseite www.change.org per Unterschrift unter­stüt­zen kön­nen.

Die Entscheidung für die gene­ra­lis­ti­sche Ausbildung bedeu­tet nach Ansicht der Initiatoren der Kampagne “Altenpfleger für die Altenpflegeausbildung” nicht nur, auf die in über vier Jahrzehnten gewach­se­ne und gesi­cher­te Ausbildungsqualität zu ver­zich­ten: “Sie schätzt das Engagement und die Kompetenz der Altenpfleger und Altenpflegerinnen gering, die den Beruf nicht als Notbehelf, son­dern aus Überzeugung gewählt haben.”

Wir brau­chen gut geschul­te und krea­ti­ve Begleiter, wenn unser Geist schwach wird”, heißt es am Ende der Petition, “am Ende unse­res Lebens brau­chen wir Altenpfleger, die für uns ein­ste­hen und die sich bewusst für die­sen Beruf ent­schie­den haben!”

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