2019 und die Umsetzungsfrist der LandesHeimBauVO des Landes Baden-Württemberg naht…

26. Februar 2018

Die Problematik der Landesheimbauverordnung beschäftigt alle stationären Einrichtungen von Baden-Württemberg.

Der Druck auf die Einrichtungen und auf die pflegebedürftigen Menschen wächst, die Enttäuschung in der neuen Landesregierung ebenso.

2016 gab die Regierungserklärung Anlass zum vorsichtigen Optimismus, denn die Landesheimbauverordnung sollte im Hinblick auf Erleichterungen überprüft werden.

Weit gefehlt… mehr

An die Bundestagsabgeordneten: Geplantes Pflegeberufegesetz – Generalistische Pflegeausbildung

07. Dezember 2016

Sehr geehrte Bundestagsabgeordneten,

Am 13. Januar 2016 hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf des Pflegeberufsgesetzes beschlossen. Der Bundesrat hingegen hat am 26.02.2016 das Verschieben der Reform um ein Jahr vorgeschlagen und seine Bedenken geäußert.

Aus NRW liegt ein Rechtsgutachten vor, das erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken formuliert. Am 18. März hat die erste Lesung des Gesetzes im Deutschen Bundestag stattgefunden. Gesundheitsminister Hermann Gröhe sowie Staatssekretär Lutz Strobbe haben gegenüber dem Gesundheitsexperten der CDU/CSU Bundesfraktion, Erwin Rüddel, schriftlich versichert, dass das Gesetz nicht im Bundestag verabschiedet werde, ohne dass die Ausbildungsinhalte nebst Verteilung der Praxiseinsätze und Prüfungsordnung vorliegen. Die „sogenannten“ Ausbildungsinhalte liegen jetzt seit zwei Wochen vor. Das eigentliche Hauptpapier umfasst ganze 1,5 Seiten und sagt mit 5 Themenbereichen überhaupt nichts aus. Aus unserer Sicht handelt es sich in keinster Weise um ein fundiertes und inhaltlich klar ausgestaltetes Curriculum. Die Angaben hier sind genauso dünn wie im Eckpunktepapier und dem Gesetzesentwurf. Als zentrales Anliegen wird deutlich, dass es primär um die Anerkennung des Berufes nach der EU Berufsanerkennungsrichtlinie geht. Dieses ist deutlich hervorgehoben.

Kämpfen für bessere Personalschlüssel! Und zwar jetzt!

11. April 2016

Das Pflegestärkungsgesetz 2 wird die umfassendste Reform seit Einführung des SGB XI.
Diese Reform wird erhebliche Auswirkungen auf die stationären Einrichtungen haben:
Weder die Überleitung der Pflegebedürftigen aus den Pflegestufen in die neuen Pflegegrade noch die Umrechnung der Pflegesätze im voll- und teilstationären Bereich werden an den Einrichtungen spurlos vorrübergehen. Dieses gilt ebenso für die Berechnung des einrichtungsindividuellen Eigenanteils der Bewohner, der über alle Pflegegrade gleich hoch sein wird.
Denn… wenn die Landesrahmenverträge nach § 75 SGB XI so bleiben wie sie sind, könnte die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen in den dunkelroten Bereich rutschen.
Es zeichnet sich ab, dass die zukünftigen einrichtungsindividuellen Eigenanteile erheblich unter den derzeitigen Selbstkostenbeiträge liegen werden. Warum dieses? Wir müssten diese Differenz zur Finanzierung zusätzlicher Personalschlüssel nutzen! Alle Verantwortlichen sollten dafür kämpfen!

Neue Pflegebedürfigkeitsrichtlinien: Darf man wirklich darauf hoffen?

15. Juli 2014

Die Bundesregierung scheint die neuen Pflegebedürftigkeitsrichtlinien tatsächlich auf den Weg bringen zu wollen. Sie will weg von der Zeitvorgabe, hin zu einer Bedürfnis orientierten Sichtweise, die den Mensch mit Pflegebedarf in den Fokus stellt. Und es ist gut so! Weiterlesen »

Kampf um den Altenpflegeberuf geht weiter- Brief an die Ministerinnen Schwesig und Nahles

12. Juni 2014

Pflegekräfte, Heimleiter, Pflegewissenschaftler und zahlreiche andere Menschen aus der ganzen Bundesrepublik appellieren unter dem Motto „Altenpflegeausbildung muss bleiben!“ an die politisch Verantwortlichen, den Altenpflegeberuf auch weiterhin als eigenständige Profession zu erhalten.

„Angesichts unserer demografischen Entwicklung ist es unverantwortlich, mit der Ausbildung der dringend benötigten Fachkräfte zu experimentieren!“, heißt es wörtlich in einer an die Bundesministerinnen Manuela Schwesig (Senioren und Frauen, SPD), Johanna Wanka (Bildung und Forschung, CDU) und Andrea Nahles (Arbeit und Soziales, SPD) gerichteten Online-Petition, die Interessierte auf der Internetseite www.change.org per Unterschrift unterstützen können.

Die Entscheidung für die generalistische Ausbildung bedeutet nach Ansicht der Initiatoren der Kampagne „Altenpfleger für die Altenpflegeausbildung“ nicht nur, auf die in über vier Jahrzehnten gewachsene und gesicherte Ausbildungsqualität zu verzichten: „Sie schätzt das Engagement und die Kompetenz der Altenpfleger und Altenpflegerinnen gering, die den Beruf nicht als Notbehelf, sondern aus Überzeugung gewählt haben.“

„Wir brauchen gut geschulte und kreative Begleiter, wenn unser Geist schwach wird“, heißt es am Ende der Petition, „am Ende unseres Lebens brauchen wir Altenpfleger, die für uns einstehen und die sich bewusst für diesen Beruf entschieden haben!“

Personalausstattung stationärer Altenhilfeeinrichtungen: zu gering und zu unterschiedlich von Land zu Land!

06. Juni 2014

In der breiten Öffentlichkeit wird die geringe Personalausstattung von Altenhilfeeinrichtungen bemängelt. Gemeinhin wird unterstellt, dass die Arbeitgeber, also die Träger oder die Heimleitungen, daran schuld sind. Dieses ist eine Mär und sie soll endlich an die Öffentlichkeit. Siehe hierzu die Presseartikel von age consult unter „Veröffentlichungen„. Weiterlesen »

Das Wohn-, Teilhabe- und Pflegesesetz (WTPG) Baden-Württemberg ist in Kraft getreten!

06. Juni 2014

Das WTPG Baden-Württemberg ist nun verabschiedet und am Tag seiner Ankündigung in Kraft getreten. Es enthält eine Vielzahl von neuen Regelungen und Vorschriften, insbesondere zu ambulanten Wohngemeinschaften. Dieses Gesetz bringt einiges Gutes, wirft aber auch Fragen auf. Es wird sich zeigen, wie es in der Praxis angenommen wird. Es wird sich insbesondere zeigen, ob das Gesetz einen breit flächigen Aufbau von ambulant betreuten Wohngemeinschaften fördert. Deren Mindestpersonalausstattung ist im Vergleich zur stationären Pflege sehr üppig. Einerseits ist dieses zu begrüßen. Andererseits muss deren Finanzierung sehr wohl überlegt werden. Fraglich bleibt, wie die Sozialhilfeträger damit umgehen werden.

Siehe hierzu der Artikel unter „Veröffentlichungen„.

Bündnis für Altenpflege macht mobil! NEIN zur Generalistik!

30. April 2014

Auf der Altenpflegemesse konnten in einer gemeinsamen Aktion 10.000 Unterschriften für den Erhalt des Altenpflegeberufes gesammelt werden. Nach dem Motto “Hände weg von der Altenpflege” sollen die Bundesminister für Gesundheit sowie für Familie, Senioren Frauen und Jugend dazu bewegt werden, den Plan der Generaslistik aufzugeben.
Weitere Unterschriften werden unter
Bündnisses für Altenpflege gesammelt. Unterstützen Sie das Bündnis mit Ihrer Unterschrift! Es ist Zeit, dass die Basis sich auflehnt!

Zweiter Entwurf des WTPG Baden-Württemberg

15. April 2014

Die Gesetzvorlage des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes Baden-Württemberg wird derzeit im Landtag diskutiert. Es soll am 14.05.2014 verabschiedet werden. Weiterlesen »

Nein zur Generalistik!

11. April 2013

Die Altenhilfe ist aufgrund der demographischen Entwicklung die Zukunftsbranche überhaupt. Das Vorhaben von Bund und Ländern, die Altenpflegeausbildung in eine generalistische Pflegeausbildung aufzugeben, heißt die Vernichtung der Spezialisierung der Altenpflege. Man gibt diesen Beruf auf, mit dem Ziel, die Versorgung von alten Menschen an medizinisch orientierten Pflegekräften zu überlassen, die von Alltagsbegleitungen assistiert werden. Dieses verkennt völlig die modernsten Konzeptentwicklungen der Altenhilfe, die Wert auf Begleitung, Teilhabe, Selbstbestimmung und geteilte Verantwortung legen. Wir brauchen hierfür einen Qualifikationsmix, zu dem die Altenpflegekräfte auf jeden Fall zählen.
Akteure der Altenhilfe: wehrt Euch! Kämpfen Sie für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Altenpflegeausbildung als eigenständige Qualifizierung! Unterstützen Sie die Aktion des Bündnisses für Altenpflege mit Ihrer Unterschrift!